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Kurventechnik
Die 90°-Kurve Als Grundregel sollte man sich folgendes zu Herzen nehmen: außen - innen - außen. Das heißt, man fährt die Kurve von außen an, steuert auf den Scheitelpunkt zu, also nach innen, und lässt sich dann wieder aus der Kurve hinaustragen.Damit kommt man mit möglichst geringer Lenkbewegung, dafür aber mit enormem Schwung durch die Kurve.
Die Spitzkehre Natürlich ist vor jeder Kurve die richtige Geschwindigkeit wichtig. Gerade bei der Spitzkehre ist sie aber entscheidend für das Gelingen des Manövers. Diese wird von außen angefahren – “Anstellen” nicht vergessen – und ab dem Scheitelpunkt innen durchlenkt. Ist man zu schnell, hat man keine Chance und kommt in einen zeitraubenden Drift, oder das Kart untersteuert und fährt geradeaus. Das Herunterbremsen auf die passende Geschwindigkeit muss also bereits vor dem Scheitelpunkt der Spitzkehre beendet sein.
Die 180°-Kurve Die 180-Grad-Kurve wird ebenfalls wie eine 90-Grad-Kurve außen gefahren. Allerdings schneidet man eine solche Kurve nicht direkt, sondern lenkt ein wenig ein. Nachdem man den Scheitelpunkt durchfahren hat, gibt man wieder Gas und lässt sich in die Gerade treiben. Diesen Vorgang nennt man “Raustreiben”: Man öffnet leicht die Lenkung, so dass das Kart einen automatischen ablaufenden Prozess ausführt. Ein erzwungener Lenkeinschlag würde die Querkraft vergrößern und das kostet Zeit.
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